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27.06.2013 06:13 Alter: 9 yrs

Hochwasser 2013

Bedingt durch die Unwetter- und Katastrophenlage in den Stadt- und Landkreisen des Zuständigkeitsbereiches stand die Integrierte Leitstelle (ILS) Passau vor bisher nie da gewesenen Anforderungen.


So mussten im Zeitraum von 01.06.2013 bis 10.06.2013 bis zu 10.000 Notrufe bearbeitet werden!

 

Die ILS Passau arbeitete hierbei mit der personellen Maximalbesetzung. Die Konzepte zur Personalnachbesetzung, Personalverstärkung und Abschnittführungsstellen kamen hier in vollem Umfang zur Anwendung.

 

Die vorgesehenen und erprobten Abläufe für großflächige Ereignisse haben sich vollends bewährt. So wurde pro Landkreis ein fester Disponent eingeteilt, welcher ausschließlich die Feuerwehralarmierung und Einsatzbegleitung des jeweiligen Landkreises übernahm.

 

Die acht zusätzlichen Telefonplätze (sog. „Ausnahmeabfrageplätze") wurden neben den regulären acht Einsatzleitplätzen mit Mitarbeitern besetzt. Hierbei wurde auf alle zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen zurückgegriffen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass trotz der unglaublich hohen Anzahl von Notrufen die durchschnittliche Wartezeit (d. h. die Zeit vom ersten Klingeln bis zur Annahme des Gesprächs) bei unter 15 Sekunden lag.

 

Die Leitstellenleitung wurde aktiv in die Führungsstäbe der Gebietskörperschaften mit eingebunden und konnte bei operativ-taktischen Entscheidungen beratend tätig sein.

 

Mein Dank und meine Anerkennung gilt allen Mitarbeitern der Integrierten Leitstelle Passau, den Örtlichen Einsatzleitern, dem Personal der Kreiseinsatzzentralen, den Abschnittführungsstellen, dem Führungsstab der Berufsfeuerwehr München und allen Einsatzkräften für die geleistete Arbeit.

 

Ein Dank gilt auch dem Gremium des Zweckverbandes für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung, welches in den Verbandsversammlungen die nötigen Beschlüsse gefasst hat, damit das Konzept der Integrierten Leitstelle Passau stabil und sicher realisiert werden konnte.